Geschichte

des KLuB

Büroräume

Vor der Zerstörung der Hochschule am 11. 9. 1944 standen dem Lehrstuhl Maschinenbau VI fünf Räume zur Verfügung. Die Räume lagen im Alten Hauptgebäude (heute S1/03, früher Geb. 11) im ersten Stock in der Nord-Ost-Ecke. Nach der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs 1946 musste man sich auf einen Raum beschränken (alte Raum-Nr. 266, heute Raum 106). 1953 kam ein zweiter Raum für die Assistenten hinzu (alte Raum-Nr. 264, heute Raum 107). Nachdem im Jahr 1957 der neue Westflügel, die so genannte Bombenlücke, bezogen wurde, erhielt der Lehrstuhl den angrenzenden Zeichensaal 109. Die Räumlichkeiten wurden 1957/58 entsprechend umgebaut:

  • 106: Akad. Oberrat
  • 107a: Sekretariat
  • 107b: Professor (Eckzimmer zum Kantplatz)
  • 108: Besprechungsraum
  • 108a: Eisenbahnfahrzeugbau
  • 108b: Analogrechner (ab Ende der sechziger Jahre)
  • 109: Das große Assistentenzimmer

Der Auszug in die neuen Räume im dritten Stock des Maschinenbaugebäudes auf der Lichtwiese (heute L1/01, früher Geb. 75) fand im Sommer 1972 statt.

Versuchsräume

Der Lehrstuhl für Maschinenelemente und Getriebe ist 1958 mit seinen Versuchseinrichtungen in andere Räume umgezogen. Dadurch wurden die Räume des 1908 im Zuge der Erweiterungsbauten eingerichteten Maschinenbaulaboratoriums II frei und dem Lehrstuhl Maschinenbau VI übergeben. Diese Räume befinden sich im Sockelgeschoss der Südfront des Alten Hauptgebäudes direkt unter den „23er“ Hörsälen.

Eine ausführliche Beschreibung des Maschinenbaulaboratoriums II findet sich in der „Festschrift zur Feier der Eröffnung der Erweiterungsbauten am 23. Juli 1908, Darmstadt 1908, Seite 96 und 97“. Das folgende Bild zeigt den Querschnitt durch die Räumlichkeiten, die Blickrichtung ist nach Norden.

Der Zugang erfolgte auf Straßenniveau im oberen Bereich und die handbetriebenen Versucheinrichtungen standen im Keller. In der Beschreibung findet sich der Hinweis: „Für den Betrieb von anderen Versuchsmaschinen, die später aufgestellt werden sollen, ist die Zuleitung des elektrischen Stroms vorgesehen.“

Dem Buch „Die Technische Hochschule Darmstadt 1836 bis 1936. Ein Bild ihres Werdens und Wirkens. Zur Jahrhundertfeier im Auftrag der THD herausgegeben von Wilhelm Schlink. Darmstadt 1936“ ist das nächste Bild entnommen.

Es zeigt einen Blick aus der nordöstlichen Ecke des großen Raumes auf das untere Arbeitszimmer. Wie man an der Wand erkennt, hat der elektrische Strom schon Einzug gehalten.

Am linken Bildrand erkennt man einen hellen Schein von Tageslicht, das durch ein Oberlicht in einer Nische fällt. Zum Transport schwerer Maschinenteile wurde das Oberlicht geöffnet und die Maschinen von außen mit einem Kran in der Nische hinuntergelassen.

Entsprechend umgekehrt erfolgte der Auszug aus den Räumlichkeiten im Herbst 1976.

Seit Ende 1976 nutzt das Fachgebiet zusammen mit dem Fachgebiet Maschinendynamik die aktuellen Räumlichkeiten in der Maschinenbauhalle 2.

Raumgeschichte 02